Donnerstag, 14. August 2008

Kino: Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers (von Realist)

Ok, ich geb's zu. Im Kino haben mir die anderen Mumien-Filme (inkl. "Scorpion King") eigentlich auch nicht wirklich gefallen, bzw. sie haben die Erwartungen nicht erfüllt. Beim zweiten Blick, später, auf DVD, als Sonntag-Abend-Film, haben sie aber durchaus ihren Zweck erfüllt - nämlich unterhalten. Ob der "Drachenkaiser" das schafft, darf bezweifelt werden. Alleine schon deswegen, weil mir diese DVD nicht ins Haus kommt.

Und damit ist eigentlich schon alles gesagt, denn es wird ja wohl niemand ernsthaft erwarten, dass ich mich hier mit der Handlung des Films auseinandersetze.

Sorgen bereitet mir ohnehin was anderes: Mir fällt in letzter Zeit auf, dass mir die jugendlichen Helden - also die inzwischen flügge gewordenen Söhne meiner Leinwandhelden - tüchtig auf den Geist gehen. ("Indiana Jones", "Mumie", "Star Wars", ...) Ist das schon ein Generationsproblem? Sind das die Idealvertreter ihrer Generation und ich hocke meckernd in der Loge, verstehe nicht, was die da tun, rege mich über ihre Sprache auf und finde ihre Musik grausam? Prima! Dann habe ich ja endlich meinen Platz eingenommen. Es lebe der größte anzunehmende Altersstarrsinn!

Achja, das Fazit: Effekt- und Mumien-Multiplikation machen noch keinen besseren Film. Dieser war jedenfalls äußerst wenig originell (im Sinne des Wortes). Ein typischer Vertreter der Sorte, bei der erst feststeht, dass er gemacht wird, und sich dann ein Drehbuch aus den Fingern gesogen wird.

Ihr Realist

Samstag, 9. August 2008

Presseschau: Nett, diese Bahrainer (von Realist)


Toll! Bahrain zieht mit der fränkischen Fahne ins Olympiastadion ein! Super Geste! Ok, falsch gehalten, aber egal, der Wille zählt!

Ihr Realist

PS: Quelle SPON (link)

Mittwoch, 6. August 2008

DVD: Once (von Realist)

Und wieder ein Film von der andauernd verpassten Sorte - jetzt endlich auf DVD erwischt. Die IMDB sagt zum Genre: Drama, Musik, Romanze. Ja, das kommt hin.

Der Strassenmusiker (und Staubsaugermechaniker) trifft die Pianistin (und Putzfrau). Er wurde verlassen, sie lebt getrennt. Beide hängen noch ihren Beziehungen nach (und leugnen das natürlich). Man versteht sich gut, man macht Musik, man komponiert, man nimmt eine Demo-CD auf. Alles klar? Oder doch nicht?

"Once" will die Frage stellen, wie oft im Leben man die große Liebe finden kann. Und so, wie der Film endet wurde das beantwortet. Oder doch nicht? Wer hat denn jetzt Recht? Die Romantiker oder die Pragmatiker? Die einmal-im-Leben- oder die Checklisten-Abgleicher-Fraktion? Ich kann es nicht sagen. Schön war der Film aber allemal. Er lässt sich viel Zeit für seinen Soundtrack, den die beiden Schauspieler selbst komponiert und interpretiert haben (und ich mir eben gekauft habe).

Bonuspunkte gibt's noch dafür, dass die beiden Hauptrollen keinen Namen haben, und ich das wirklich erst im Abspann gemerkt habe ("Guy" und "Girl").

Abzüge gibt's dafür, dass mir der Film dann doch irgendwie lang vorkam - obwohl er weniger als 90 Minuten hat, und dafür, dass er komplett im Video-Look gedreht ist. Das mag zu den einfachen, tristen Leben der Akteure in Dublin passen, es hat mir aber, bei einem Film, der so ein wenig an "Before Sunrise" erinnert, die romantische Stimmung verhagelt. Ja, ich weiss, dass das genau so gedacht war, aber ich mag mir nun mal meine romantischen Phasen nicht verhageln lassen! Ha!

Fazit: Kleiner Film ohne Hollywood-Glanz, -Flair, -Geschichte. Sehenswert.

Ihr Realist

Montag, 4. August 2008

Leben: Falsche Rauchzeichen (von Neoliberalist)

Etwa so wie in diesem Stillleben stellt sich momentan unsere Bananenrepublik mit dem Nichtrauchergesetz an:


Wollen wir nun rauchen? Oder doch lieber nicht? Vielleicht nur ein bisschen Rauchen? Das ist ja dann bestimmt auch nur ein bisschen tödlich! Mit ein bisschen schwanger oder ein bisschen arbeitslos würden wir bestimmt auch noch viel drückendere Probleme unserer Republik als das Rauchen lösen.
Es ist schon faszinierend, dass die angeblich handlungsunfähigen und -faulen Südländer (z.B. Italien, Spanien) sich mit dem Nichtrauchen einfacher tun als die "Macher" der BRD. Ein Schelm wer hier einen Beamtenstreich vermutet.
Wie viele Beweise muss man noch erbringen, dass sowohl Rauchen als auch Passivrauchen im höchsten Grade gesundheitsschädlich sind. Ein Drama wird hier von unseren hochgeschätzten Politikern und Richtern aufgeführt – mit bleibenden Schäden für die Zuschauer. Für alle, die jetzt das Lieblingsargument "ich-will-sebst-entscheiden-an-was-ich-sterbe" bemühen: Freiheit kann und darf nur soweit gehen, wie es andere Individuen nicht beeinträchtigt.
Nur gut, dass mein Lieblingsitaliener "zubereitete Speisen" serviert und somit rauchfrei bleibt.

Nach-Luft-ringend
Ihr Neoliberalist

Leben: Von der Midlifecrisis (von Realist)

Ich bin da "rein zufällig" auf einen neuen Blog gestossen, der meiner Meinung nach einiges an Potential zu bieten hat! :-)

Also los: Besuchen/abonnieren: http://Blog.MidlifecrisisInSportlich.de

Ihr Realist