Mittwoch, 3. Februar 2010

Intern: Köln ist ein Arschloch (von Realist)

Köln ist also ein Arschloch?

Sei getröstet, liebes Ehrensenf-Team: Mit Euch spricht keiner - uns liest keiner. Und nicht nur in Köln. Das Problem ist globaler Natur: Die Welt ist ein Arschloch.

Aber wollen wir (zur Abwechslung) mal realistisch sein: Wir können das nicht ändern - wohl aber versuchen schöner damit zu leben (und wenn das jetzt alle brav kaufen, verdienen wir uns dumm und dusselig).

Zu kapitalistisch? Dann einfach als Zeichen zur Verbrüderung der Ignorierten unseren Blog abonnieren.

Brüderliche Grüße,
Realist + Optimist

Lieber Stammleser: Dieser Beitrag ist Dir ein Rätsel? Dann siehe hier


Leben: Wohnprobleme lösen (von Optimist)

Haben Sie eigentlich auch Wohnprobleme? Sie waren eine lange Zeit sehr glücklich miteinander - Sie uns Ihre Wohnung - und jetzt klappt irgendwie alles nicht mehr? Die Fenster sind undicht, Schimmel in den Ecken und beim kleinsten Hauch knallt Ihre Wohnung beleidigt mit den Türen? Sie haben rote Seidenvorhänge gekauft, um mal wieder Schwung in den Alltag zu bringen, aber nichts hat geholfen? Weil sie zu verschieden sind - Sie und Ihre Wohnung? Sie haben sich auseinandergelebt?

Verzagen Sie nicht, gehen Sie zum Wohnberater! Der Baur-Versand hat einen:


Wohnprobleme lösen - ganz einfach! - Wie? Auch das hilft nicht?

Nun, bevor es zum Äußersten kommt (Kündigung, Auszug, man sieht sich nie wieder): Reden Sie noch ein letztes mal mit Ihrer Wohnung. Seien Sie aufmerksam. Kaufen Sie ihr einen neuen Sessel, ein Bild, einen neuen Teppich. Malen Sei die Türstöcke mit Ölfarbe. Sie wissen schon. Streichen Sie ihr zärtlich über ihre Rauhfaser, vielleicht auch - und besonders - an den etwas unschön verlegten Stoßkanten der Tapete. Stellen Sie eine Vase voller roter Rosen in die Ecke, die schon seit jeher keinen rechten Winkel hat. Raunen Sie ihr zu: "In Dir wohne ich am liebsten!" und "Nur bei Dir fühle ich mich zuhause!". Gestehen Sie: "Die Männer-WG-Pläne waren nur dummes Zeug" und "Klar halten die Bilderrahmen auch mit Tesafilm!"

Drückt die Daumen, dass Sie nicht beim Wohnungsrichter landen,

Optimist

Mittwoch, 27. Januar 2010

Leben: Vom Non-Food-Catering (von Realist)

"Non-Food-Catering"? Was bitteschön catern die dann? Drogen und Schlampen (bzw. Booze and Hookers, wie Bender es formuliert hätte)?

Notiz an mich: Für den vierzigsten Geburtstag vormerken.

Hungrig,
Realist


Freitag, 22. Januar 2010

Leben: Von neumodischem Scheissdreck (von Realist)

Meine Tagesaufgabe: Erstelle ein Blogpost, in dem die folgenden Buzzwords vorkommen: Internet, WLAN, Website, Twitter, iPhone-App und Personenwaage.

Nichts leichter als das. Zur Inspiration reicht ein Besuch auf der Website von "Withings" (http://www.withings.com/de). Die bieten nämlich eine Personenwaage an, die neben bekannten Eigenschaften wie Gewichtsmessung und Körperfettanalyse auch eine WLAN-Funktion hat und sich so, über das heimische Netz, im Internet breit macht.

Wozu? Weil das geschwätzige Ding, zur Erlangung einer tüchtigen Dosis sozialen Drucks für den Gewogenen, jede Messung vollautomatisch auf einer Website einträgt, statistisch auswertet und - es versteht sich fast von selbst - die (frohe?) Kunde via Twitter in die Welt hinaus posaunt.

Und: There's an App for that! Webseiten besuchen ist ja für Muttis mit Netbooks. Der Couchpotato von heute checkt seine Gewichtsstatistik natürlich via iPhone-App. Glauben sie nicht? Dann sehen sie sich mal die Werbung an!

Da sitz er am Meer und freut sich, dass er jetzt von überall aus seinen Gewichtsverlauf verfolgen kann. Auf dass man ihn anschreien möchte: "Ja, was glaubst du denn, was sich verändert hat, seit du das letzte mal auf deiner Waage standst?". Eventuell wäre eine Körperhirn-Analyse angezeigter. Kommt vielleicht mit dem nächsten Firmwareupdate.

Unnötig zu erwähnen, dass Sie meine Werte unter @RealistsWaage verfolgen können (http://twitter.com/RealistsWaage, für die nicht-Twitterer).

Fühlt sich schon leichter (und wenn nur finanziell),
Realist

PS: Ebenso unnötig zu erwähnen, dass Freund Optimist auch nicht wiederstehen konnte. Der Feigling verrät mir aber nicht, wie seine Waage heisst...


Donnerstag, 21. Januar 2010

Leben: Vom Realisten lernen heißt sparen lernen (von Realist)

Ich bin ja seit Anfang des Monats auch ein Opfer unserer Mövenpick-Regierung. Seitdem wird, wegen des anderen Steuersatzes, auf jeder Hotelrechung das Frühstück ausgewiesen und somit in voller Höhe von den Tagesspesen abgezogen. Und bei den Mondpreisen, die man heutzutage für ein Brötchen und O-Saft aus dem Tetrapack zahlt, kommt da auch gerne mal ein negativer Betrag heraus.

Was also tun? Nicht frühstücken und dafür das Auto, mit der Fehlerangabe "der riecht manchmal verbrannt", in die Werkstatt bringen. Dann sieht die Bilanz nämlich so aus:

Tag 1:
- kein Frühstück im Hotel (15,-- gespart)
- Gratiskaffee + Kekse bei der Abgabe in der Werkstatt
- Gratisticket für den öffentlichen Nahverkehr für heute und morgen
- keine Parkgebühr im Hotel (10,-- gespart)
Tag 2:
- nochmal kein Frühstück (15,-- gespart)
- Gratiskaffee + Kekse bei der Abholung aus der Werkstatt
- in Empfangnahme des frisch gewaschenen Autos
- Anhören der Diagnose "wir haben kein Problem gefunden"
- Akzeptieren der Rechnung über 0,-- Euro

Beim Bäcker noch Nachschlag holen: 3,50
Zum kleingeistigen Benzfahrer werden: Unbezahlbar!

Die Klorolle tätschelnd,
Realist